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Der verrĂŒckte Mamablog

Alle sagen: „Mach etwas aus deinem Leben“. Genau das tue ich! Brei.im.kopf ist fĂŒr mich eine Leinwand, auf welcher ich meine Gedanken, Sorgen, Freuden und Erfahrungen, mit euch teilen möchte. Inspiriert werde ich von der verrĂŒckten Mama Welt, den Meinungen, RatschlĂ€gen und Alltagssituationen, welche mich tagtĂ€glich zum Nachdenken bewegen. Ich spreche offen das an, was andere denken.

 
 
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Schwanger?!

„Louis du bekommst einen Bruder oder eine Schwester 🎉“

So klang es noch vor 10 Tagen.

Doch heute ist alles anders...

Der Traum wurde innerhalb von wenigen Stunden zerstört.

Die Blutung gestern war zu stark, ich habe dich wahrscheinlich verloren...

Ich rief also im Krankenhaus an um zu klÀren ob ich vorbei gehen soll. Der Frauenarzt am Telefon gab mir folgende Antwort:

„So wie sie es beschreiben mĂŒssen sie sowieso nicht mehr vorbei kommen. Es ist zu spĂ€t! Sie haben das Embryo offensichtlich verloren, weil es sich bei ihnen nicht wohlgefĂŒhlt hat! Die Natur ist da gnadenlos! Aber wenn sie es unbedingt bestĂ€tigt haben wollen, kommen sie vorbei!“

Ich dachte nur: nicht von dir du A...! Aber mich liess es nicht in Ruhe, also fuhren wir zum KH. Da wurden wir von Zivildienstleistenden angehalten.

„Ihr Mann darf nicht mit!“ „Wieso nicht? Ich kann das nicht alleine“ und ich fing an zu weinen und schluchzen...

„Wir klĂ€ren ab ob es eine Ausnahme gibt, bitte warten sie“

„Leider können wir keine Ausnahme machen“

„Ich kann das nicht ohne mein Mann, nicht bei diesem A.. Arzt! Sagen sie wir kommen nicht“

Also fuhren wir heulend, unwissend nach Hause... (fĂŒr alle die jetzt denken „was stellt die sich so an?! Ist doch nicht schlimm alleine?!.. das hat mit unserem Geburtstrauma zu tun, welches noch nicht ganz verarbeitet ist. Das ist fĂŒr Aussenstehende schwer vorstellbar, darum bitte nicht urteilen).

Wir quĂ€lten uns den Abend lang mit Gedanken und konnten dadurch auch Louis nicht zur Ruhe bringen. Er war wach bis 23.15 Uhr 😞...

Das geht so nicht, wir rufen Morgen gleich deine FrauenÀrztin an und gehen zu ihr.

Gesagt getan.

Also wartet ich bis heute frĂŒh und durfte zum GlĂŒck noch am Morgen vorbei gehen fĂŒr die endgĂŒltige Diagnose.

Diese Diagnose war allerdings ganz anders wie erwartet...

Da sass ich nun im Wartezimmer und machte mir Gedanken. Ich war alleine. Was mich gestern noch zusammengebrochen hat, war heute okay. Denn meine FrauenÀrztin und ihre Angestellten kennen unsere tragische Vorgeschichte und sind dadurch verstÀndnisvoller und vorsichtig im Umgang mit mir.

Nach 20min war ich dran.

Es folgten zuerst die gÀngigen Fragen

- Letzte Periode

- Wann positiv getestet

- StÀrke der Blutung

- Medikamente

- Beschwerden

usw

„Wir werden jetzt eine Ultraschall Untersuchung machen. Wir wissen aktuell aus Ă€rztlicher Sicht nicht ob eine SS besteht oder nicht. Wir schauen nach und besprechen danach alles weitere“

Da lag ich nun in dieser ekelhaften Position und schaute gespannt auf den Monitor.

„Gehts fĂŒr sie? Ich muss leider etwas drĂŒcken damit ich die GebĂ€rmutter richtig sehen kann, bitte geben Sie Bescheid wenn ich Ihnen weh mache.“

„Alles gut danke es geht, wie sieht es aus?“

„Nun ja, die GebĂ€rmutter ist leer. Da ist nichts. Und es sieht aus als wĂ€re da nie was gewesen...“

Ich musste erst mal schlucken.

„Wie ist das möglich dass der Test positiv war, aber nichts da ist / war?“

„Es ist gut möglich dass es sich im Eileiter einnisten wollte und jetzt glĂŒcklicherweise abgetragen wurde.“

„Also war da nie ein Herzschlag?“

„Nein mit Sicherheit nicht“

Mir viel ein riesen Stein vom Herzen.

„Wir werden noch Blut abnehmen und es auf den Hcg Gehalt (Schwangerschaftshormon) testen, wir melden uns Morgen oder Mittwoch bei Ihnen“


Also ging ich nach Hause und erzÀhlte es meinem Mann.

Wir fielen uns in die Arme und lÀchelten uns an.

Also war das keine Fehlgeburt?“

„Ja..Nein nicht so wirklich“

Das klingt jetzt fĂŒr einige bestimmt komisch. Aber ich war erleichtert ĂŒber die Diagnose. Auch wenn es schwer war gestern und ich gefĂŒhlt


literweise TrÀnen vergoss,


es ist fĂŒr mich und meinen Mann so leichter zu verarbeiten.

Ich war also trotz positivem Test gar nicht richtig schwanger. Aber es hat sich nach Schwangerschaft angefĂŒhlt, denn auch die Symptome waren da und das war fĂŒr mich und ist auch immer noch sehr verwirrend, denn die konnte ich mir nicht einbilden, ich habe wegen den Anzeichen erst getestet - positiv!


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